Kinderhilfe Afghanistan

Afghanistan

Rund um die Sonnenuhr: Strom für Schule und Stadt


Erste Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule in Jalalabad

Ein Fortschritt, der in Jalalabad die Sonne aufgehen lässt: Die erste Photovoltaik-Anlage wurde dieser Tage in Afghanistan feierlich im Beisein des afghanischen Erziehungsministers Hedajat und des deutschen Polizeichefs Gerald Möbius - er kam extra aus Kabul angereist - eröffnet. In nur zwei Wochen war die Solar-Anlage von freiwilligen Helfern aus der Oberpfalz fachmännisch auf dem Dach der größten Bubenschule außerhalb Kabuls installiert worden.
Die zehn KW-Anlage versorgt seit einer Woche die komplette "Nangahar Boys High School", eine Schule mit über 3000 Schülern.

Strom für alle Bürger

Überschüssig produzierter Strom geht in das noch immer schwache öffentliche Stromnetz von Jalalabad und unterstützt so alle Bürger der Stadt. "Dank der Unterstützung durch die bayerische Kinderhilfe Afghanistan" - so der Erziehungsminister - "können nun auch die Kinder der bislang von der UNO und der Zentralregierung in Kabul vernachlässigten Ostprovinzen Afghanistans mit modernster Technik lernen und so den Anschluss an das 21. Jahrhundert gewinnen."

Computerschüler im Unterricht

Die Photovoltaik-Anlage liefert zuverlässig Strom mit jedem Sonnenstrahl - bahnbrechende technische Neuerung für das Land am Hindukush

Die Ehrengäste stiegen zur Einweihung auch aufs Dach: Hier Polizeidirektor Gerald Möbius, Leiter der deutschen Polizei in Kabul (rechts in grüner Uniform) und der afghanische Erziehungsminister Hedajat, zwischen Polizeidirektor Möbius und Dr. Erös

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