Winterfeste Dörfer mit festen Häusern und Schule statt windiger Zelte
Wir haben bis zum Februar 2006 drei Dörfer mit 500 winterfesten Häusern und jeweils einer Schule gebaut. Ca 30.000 Menschen überwintern in diesen einfachen Häusern und sind vor dem blanken Erfrieren gerettet worden. Im Unterschied dazu sind ungefähr 90% der von anderen Hilfsorganisationen aufgestellten Zelte nicht winterfest, geschweige denn beheizbar. |
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| Die Häuser sind bezogen und bieten Schutz vor dem Schnee und der unerbittlichen Kälte. |
Auch diese Familie ist heilfroh und dankbar angesichts des strengen Winters doch noch ein Dach über dem Kopf zu haben. |
Der "Ortseingang" zum Shelter Village der Kinderhilfe Afghanistan.
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| Die Schneemassen sind gekommen... |
Die Schule: Ort des Lernens... |
... mit Perspektive für die Zukunft. |
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| In enger Absprache mit den pakistanischen Behörden errichtet die Kinderhilfe Afghanistan das winterfeste Dorf. Hier vereinbart Dr. Erös mit dem pakistanischen General Attek, militärischer Leiter der Relief-Operation Balakot, wie mit Hilfe seiner Soldaten der schnelle Aufbau erfolgen kann. |
Aus diesen großen Wellblechmatten werden wir mit einer einfachen Holzkonstruktion wetterfeste Häuser bauen. Vor Nässe von unten schützt ein Kunststoffboden. |
Die ersten Häuser stehen bereits und sind auch sofort bezogen worden. Im Unterschied zu den Zelten bieten sie den Menschen ausreichend Schutz vor dem Winter, zumal sie auch beheizt werden können. |
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Haustyp A:
Zweifamilienhaus mit
7m x 4m x 2,20 m,
geeignet für Großflächen
Kosten: € 700,- komplett mit Gasflaschen- bzw. Petrolheizung, Fußboden, Licht |
Haustyp B (Hanghaus):
Einfamilienhaus: 4m x 4m x 2,10 m,
geeignet an Hängen, bei kleinen Flächen
Kosten: € 500 komplett mit Gasflaschen- bzw. Petrolheizung, Fußboden, Licht |
Diese Zelte werden bald im Schnee versinken, der schon bis auf wenige Höhenmeter herangekommen ist - und neues Leid über die Menschen bringen. Allen Warnungen der UNO zum Trotz werden aber weiterhin Zelte gebaut. |
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| Eile tut not. Dieser Mann humpelte mit seinen erfrorenen Füßen mühsam kilometerweit, um das rettende Feldlazarett zu erreichen. Tausende von Menschen drohen, Schätzungen der UNO zufolge, in den nächsten Wochen zu erfrieren. |
Hilfe kommt vom bitterarmen Afghanistan mit der Errichtung eines kleinen Feldlazaretts, in dem täglich viele Menschen versorgt werden.
Wir unterstützen dieses Lazarett mit Medikamenten und Verbandmaterial |
Auch dieses Kind schlottert wie unzählig viele andere Menschen vor Kälte. Decken allein bieten keinen Schutz, denn lange schon krabbelt die Kälte und Nässe unbarmherzig in die Zelte und Orte zum Aufwärmen fehlen überall. |
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Natürlich werden wir auch weiterhin mit unseren Lastkraftwagen unentwegt die Menschen mit dem versorgen, woran es ihnen am dringendsten fehlt. Regen und Matsch ist noch kein Hindernis. Heftige Schneefälle könnten es aber werden. Deshalb ist auch hier wie bei allen anderen Hilfeleistungen größte Eile geboten.
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Gegenwärtig schicken die Männer ihre Frauen und Kinder auf den beschwerlichen Weg ins Tal. Sie sollen so vor dem Erfrieren gerettet werden, während die Männer ausharren aus Angst davor, dass sie ansonsten auch noch ihre letzte Hab und Gut verlieren würden. Etlichen dieser Bergbauern werden wir mit den von uns gebauten Häusern einen überlebensfähigen Unterschlupf bieten können. |
Doch geht auch die UNO nicht mit gutem Beispiel voran. Diese riesengroße, wunderschöne Lagerhalle beherbergt Hilfsgüter aber rettet keinen einzigen Menschen vor dem Erfrieren. |
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| So begann unsere Arbeit im Erdbebengebiet: |
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| Jeder neue LKW mit Decken, der im Erdbebengebiet von Pakistan ankommt, |
wird sehnsüchtig von den frierenden Menschen im Erdbebengebiet von Pakistan in Empfang genommen. |
Das Label der Kinderhilfe Afghanistan für die Hilfspakete symbolisiert Überlebenshilfe gegen das Erfrieren. |
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| Unerlässlich für erfolgreiche Hilfe ist die gute Kooperation mit der pakistanischen Armee |
All diese Decken werden schleunigst in das Erdbebengebiet gebracht, |
doch genug können es gar nicht sein. Alem Mohammed greift selbst bei allen anfallenden Arbeiten kräftig mit zu. |
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| Drei Lkw's fahren mittlerweile unaufhörlich die teilweise sehr schwierigen Wegstrecken hinauf in die Berge. |
Über jedes Teilstück geteerter STrecke, vor allem wie hier, mit starkem Gefälle, sind die Fahrer besonders froh, denn dort können sie "beschleunigen". |
Beim Abladen der LKW's helfen Soldaten der pakistanischen Armee. |
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Die sorgfältig eingepackten Decken werden dann an Frauen, Kinder und Männer verteilt.
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Barakat Sha (Mitte in weiß) ist unser langjähriger pakistanischer Mitarbeiter - und derzeit in allen organisatorischen Fragen eine wichtige Persönlichkeit |
Auch Lebensmittel transportieren wir auf Lkws in die Berge, denn noch mangelt es an allem.
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