Hilfe für die Erdbebenopfer in Balakot (Pakistan)
Balakot, eine pakistanische Stadt, 10 km entfernt von der Grenze zum Kashmir, mit ehemals ca. 80.000 Einwohnern, existiert nicht mehr. Sie lag direkt im Epizentrum des verhehrenden Erdbebens vom 8. Oktober 2005, das allein hier ca. 14.000 Todesopfer forderte. Einige hundert werden immer noch unter den Trümmern vermutet.
Eine Erkundungstour unter Führung des verantwortlichen pakistanischen Commisioners for relief bot Bilder des Grauens. Der nahenden Winter droht zusätzlich mit dem Tod durch Erfrieren und Verhungern für die Überlebenden, denn es fehlt überall am allernotwendigsten.
Die Kinderhilfe Afghanistan hat deshalb hier ein Hauptquartier aufgeschlagen, um Decken, Winterkleidung und -schuhe für Kinder, Lebensmittel und Bargeld zum Wiederaufbau der zerstörten Häuser zu verteilen.
Wintersichere Häuser statt windiger Zelte
Mehr als 50 Tonnen Hilfsgüter wie Decken, Winterkleidung, feste Kinderschuhe, Lebensmittel und auch Medikamente haben wir in den ersten Wochen nach dem Erdbeben an ca 20.000 Menschen verteilt. Genauso wichtig ist der Bau von festen Behausungen zum Überwintern in Schnee und Kälte. Bislang errichteten wir drei Dörfer mit jeweils 500 Häusern und einer Schule. Die Häuser sind dank ihrer einfachen und dennoch stabilen Bauweise mit Holzständergerüst, Welllblechwänden und -dächern innerhalb von zwei Tagen bezugsfertig aufgebaut. Sie schützen die Menschen im Gegensatz zu den Zeltbehausungen vor dem Erfrieren. Zelte sind zudem nicht wesentlich billiger, denn die Preise haben sich verdreifacht, so dass mittlerweile ca 350 Euro pro Zelt, das weder wintersicher noch beheizbar ist, gezahlt werden müssen. (mehr)
Winterausrüstung für Familien in entlegenen Bergdörfern
Wenn Sie auf das linke Bild klicken, sehen Sie in Vergrößerung all das, was wir An Grundversorgung für jeweils ein Haus und seine bis zu zwanzig Bewohner hoch hinauf in "unsere" Bergdörfer geschaffen haben. Besonders hilfreich war dabei auch die Unterstützung der pakistanischen Armee - beispielsweise mit dem Einsatz von Hubschraubern für so manchen Transport in diese entlegenen Gegenden. (mehr)
Einen aktuellen Bericht zur Situation Anfang 2006 aus der mittelbayerischen Zeitung können Sie hier lesen.
Radio Charivari ruft online speziell zur weiteren Unterstützung im Erdbebengebiet auf.
Dolmetschertätigkeit
Wenn Kubaner ein Lazarrett im Erdbebengebiet nicht nur finanziell, sondern auch personell unterstützen, gibt's manchmal ein Sprachproblem, denn Spanisch ist keine geläufige Sprache hoch oben im Kashmirgebiet. Deshalb nutzte Urs Erös (Bild links 2. von rechts neben seinem Vater) sein
im vergangenen Jahr in Argentinien erlerntes Spanisch ebenso wie die noch aus seiner Kindheit vorhandenen Kenntnisse in Urdo, der Sprache der Pakistani in den Bergen - und natürlich Englisch, um für einige Tage in dem kubanischen Lazarrett den Ärzten, Pflegern und Patienten als Dolmetscher (Bild links im roten Pullover) zur Verfügung zu stehen.
Mit Unterstützung des pakistanischen Botschafters
Von der pakistanischen Botschaft in Berlin bekamen wir für unsere Arbeit im Erdbebengebiet ein Empfehlungsschreiben, in dem er alle, die es betrifft (To whom it may concern), bittet, die Kinderhilfe in ihrer Arbeit zu unterstützen. (mehr)
Hilfe mit Mängeln
In seiner Ausgabe vom 12.12.2005 zeigt der Spiegel die Katastrophe im Erdbebengebiet Pakistans auf und erwähnt den Bau der wintersicheren Leichtbauhäuser mit Hilfe der Kinderhilfe Afghanistan im Erdbebengebiet als effektive Hilfsmaßnahme (mehr)
Der bayerische Rundfunk berichtete am 6.12.2005 von 16:05 bis 17:15 Uhr in der Sendung "Wir in Bayern" über unsere Arbeit im Erdbebengebiet. Der Bau der Häuser stand auch dort im Zentrum. Sie können das Interview hier hören.
und weitere Meldungen:
Pressekonferenz mit Dr. Erös in Pakistan: Weitere Hilfe dringend erforderlich
Englischsprachiger Artikel in
"The Statesman World" vom 30.11.2005
Frontier Post vom 30.11.2005
Artikel in "Urdu" - der Landessprache in "Daily Surkhab Peshawar" vom 30.11.2005
Licht zwischen Zerstörung und Trümmern: „Kinderhilfe Afghanistan“ hilft im Erdbebengebiet – bereits 1500 Familien unterstützt
Regensburg. In der Nacht zum Sonntag ist Dr. Reinhard Erös, Bundeswehrarzt aus Mintraching aus dem Erdbebengebiet um Balakot/Pakistan zurückgekehrt. Dank großartiger Unterstützung aus der Oberpfalz in den vergangenen Wochen konnte die „Kinderhilfe Afghanistan“ bereits über 1500 Familien in dem völlig zerstörten Gebiet helfen. (mehr)
Zwei Oberpfälzer lindern Leid der Erdbebenopfer
Zwei Oberpfälzer lindern das Elend der Erdbebenopfer in Südostasien: Georg Taubmann von der Hilfsorganisation „Shelter Now” wird in den nächsten Wochen an die obdachlosen Menschen 5000 Zelte verteilen, in denen sie vor der klirrenden Kälte des einbrechenden Winters Schutz finden. Dr. Reinhard Erös, Gründer der „Kinderhilfe Afghanistan” gibt Essen, warme Kleider und Schuhe. (mehr)
11 c sammelt 2500 Euro für Erdbebenopfer
Binnen drei Tagen hat die Klasse 11 c des Gymnasiums 2500 Euro für die Erdbebenopfer in Pakistan gesammelt. Annette Erös von der Kinderhilfe Afghanistan war von der „stattlichen Summe” begeistert. Dieses Geld könne mindestens 250 Leuten helfen, die nächsten drei Monate zu überstehen. (mehr)
"Wir müssen hier weiterhelfen"
Regensburg. „Unsere zehn Schulen stehen noch”, sagt Dr. Reinhard Erös. Erleichterung ist in seiner Stimme trotzdem nicht zu hören, als er am Montagabend aus Pakistan anruft. Zu viele Tote gibt es dort, zu viele Menschen, die dringend Hilfe brauchen. (mehr)
1.000 Familien bekommen Nahrung und Geld für den Wiederaufbau
Während die internationale Hilfe für die Erdbebenopfer ins Rollen kommt, packt ein Oberpfälzer seit Tagen kräftig zu. Dr. Reinhard Erös aus Mintraching (Lkr. Regensburg), Gründer der Kinderhilfe Afghanistan, hat die Katastrophe auf afghanischer Seite miterlebt, 125 Kilometer vom Epizentrum entfernt. „Ich hatte das Gefühl, die Welt geht unter, die Erde tut sich auf, und wir stürzen hinein”, sagt der frühere Bundeswehrarzt, der nach der ersten Panik sofort ein Hilfsprojekt startete.(mehr) |

Balakot - die Menschen dieser Stadt im Epizentrum des Erdbebens vom 8. Oktober brauchen dringend unsere Hilfe

Haustyp A: Zweifamilienhaus mit
7m x 4m x 2,20 m,
geeignet für Großflächen,
Kosten: € 700,- komplett mit Gasflaschen- bzw. Petrolheizung, Fußboden, Licht

Haustyp B (Hanghaus): Einfamilienhaus: 4m x 4m x 2,10 m,
geeignet an Hängen, bei kleinen Flächen
Kosten: € 500 komplett mit Gasflaschen- bzw. Petrolheizung, Fußboden, Licht

Dr. Reinhard Erös, ein Commisioner aus Pakistan und Mohammad Alem, afghanischer Mitarbeiter der Kinderhilfe Afghanistan, auf Erkundungstour.

Statt vollem Basar: Ringsum Trümmer

Ein Mann unterwegs

Decken für die Menschen gegen die Kälte
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