Kinderhilfe Afghanistan

Afghanistan

Die Bibi-Marjam-Girls-Highschool

"Die Tinte des Schülers ist heiliger als das Blut des Maertyerers" Dieser Sinnspruch aud dem Hadith ist ist in den Stein (Bild rechts) der Bibi-Marjams-Girls-High-School" eingraviert. Weiter heißt es: "Nach Jahrzehnten des Kireges und der Zerstörung hat die "Kinderhilfe Afghanistan" im Frühjahr 2006 die Bibi-Marjam-Schule aufgebaut.

Am 10. Juni 2006 wurde die Schule durch den Präsidenten der "Kinderhilfe-Afghanisten", Dr. Reinhard Erös in Anwesenheit des Gouverneurs der Provinz Nanghahar und des Erziehungsministers eröffnet.

Möge sie dem Frieden dienen und den Kindern Afghanistans zu einer gluecklichen und guten Zukunft verhelfen"

Die Bibi-Marjam-Girls-Highschool (übersetzt: Mutter-Maria-Mädchengymnasium) ist ein großer, erdbebenstabiler Bau mit 38 Klassenräumen für mehr als 4.000 Schülerinnen. Zur Eröffnungsfeier nach der siebenmonatigen Bauzeit kamen mehr als 500 Gäste. Zu ihnen zählte der Gouverneur der Provinz Nanghahar, sieben Minister und der Präsident der nahegelegenene Universität Jalalabads. Das afghanische Fernsehen berichtete in einer 45minütigen Sondersendung ausführlich über den Festakt.

Schild der Bibi-Marjam-Schule

Tafel der Bibi-Marjam-Girls-Highschool

 

 Eröffnungsrede  Zuhörerinnen im Zelt Schnitt durchs Band
Während der feierlichen Eröffnungsreden saßen die Gäste unter Zeltplanen im Schatten, um vor der glutheißen Sonne geschützt zu sein. Der Schnitt durch das Band gehört zu der Eröffnung ...
Auftritt der Schülerinnen Feierlichkeiten zur Schuleröffnung Mädchen in Tracht
... wie die feierlihcen Darbietungen der Schülerinnen. Mädchen in afghanischer Tracht

So kam es zu dieser Schule :

Der Bedarf an Schulen steigt ständig. Unsere Mädchenschulen in Jalalabad erfreuen sich eines ungebremsten Andrangs. Weil die Gebäudekapazitäten der beiden großen Mädchenschulen vollständig ausgereizt sind, freuten wir uns sehr, im Oktober 2005 den Grundstein für eine weiter Mädchen-High-School legen zu können.

Möglich ist das auch aufgrund des engagierten Einsatzes des bekannten deutschen Schauspielers Walter Sittler beim "Promi-Wer-wird-Millionär". Dort erspielte er die stolze Summe von 64.000 Euro und spendete sie zum Bau einer weiteren Schule der Kinderhilfe Afghanistan.

Walter Sittler (Bild oben links) ließ es sich auch nicht nehmen, an den Feierlichkeiten der Grundsteinlegung mit seiner Frau Sigrid persönlich teilzunehmen. Anwesend waren ebenfalls der Gouverneur, der Erziehungsminister sowie der Präsident und Professoren der Universität in Jalalabad.

Die Schülerinnen und Schüler der katholischen St. Ursula Schule in Geisenheim rannten und schwitzten ebenfalls für diese Schule. Mit einem Soziallauf und anderen Aktivitäten spendeten sie einen Großteil der Bausumme.

 

Schule Schule
Gerüst
Inzwischen steht der Rohbau der neuen Schule. Beeindruckend sind die tragfähigen afghanischen Gerüstkonstruktionen.
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