Der Grundstein ist gelegt:
Die zweite christlich-moslemische Schule in Pakistan
Mai 2013. Dr. Reinhard und Annette Erös legen gemeinsam mit Pater Leonhard Steger und einigen seiner Mitarbeiter den Grundstein für die zweite christlich-moslemische Schule in Pakistan (Foto links). Vor dem Gebäude der ersten christlich-moslemischen Schule (Foto rechts) hat sich das derzeitige Kollegium mit einigen Kindern und Eltern um Pater Leonhard Steger (links) und Annette Erös (Mitte) versammelt.
(Vergrößerung der Bilder durch Anklicken möglich)
Talk am Dom
Dr med. Reinhard Erös berichtet über Afghanistan heute mit der Sicht eines Experten, der das Land und die Menschen nicht nur kennt, sondern auch respektiert und mag - und sich unermüdlich für eine bessere Zukunft der nächsten Generation einsetzt.
Reinhard Erös lernte Afghanistan in den 80er-Jahren kennen: Damals behandelte er als so genannter ‚Barfuß-Arzt‘ die Kämpfer, die sich gegen die sowjetischen Besatzer auflehnten. Seit 25 Jahren unterstützen er und seine sechsköpfige Familie mit einer eigenen Hilfsorganisation Menschen im paschtunischen Osten des Landes. Mehr als 30 Schulen hat die "Kinderhilfe Afghanistan" bisher gebaut. Mit 3000 Vorträgen und zwei Büchern warb der ehemalige Bundeswehr-Arzt um Spenden und um Verständnis für die komplizierte Lage Afghanistans.
In eigener Mission
Reinhard Erös war 35 Jahre lang Bundeswehrarzt. Doch als die Amerikaner 2001 Dörfer in Afghanistan bombardieren, geht er vorzeitig in den Ruhestand. Er baut lieber Schulen in dem geschundenen Land. Mehr dazu in der Süddeutschen vom 14. März 2013
RTL-Nord berichtete am 25. März 2013 mit einem Filmbeitrag über unsere Arbeit:
Deutschland-Radio:
KONTROVERS - politisches Streitgespräch
mit Studiogästen und Hörern
„10 Jahre Krieg und kein Ende – Warum sollen deutsche Soldaten weiter in Afghanistan bleiben?“
Studiogäste : Dr. Markus Kaim, Leiter der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik Johannes Pflug, SPD-MdB, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Afghanistan-Experte Dr. Reinhard Erös, Oberstarzt der Bundeswehr a.D, Kinderhilfe-Afghanistan
Afghanistan war noch nie so unsicher wie heute
Interview im Deutschlandfunk am 28. November 2012 zur aktuellen Situation in Afghanistan
Nato-Abzug aus Afghanistan:
Beginn oder Ende eines Albtraums?
Am 10. November 2012 fand im Konferenzzentrum München der Hanns-Seidel-Stiftung eine Tagung zum Thema „Rückzug aus Afghanistan – Beginn oder Ende eines Albtraums?“ mit Dr. Reinhard Erös statt. Nur wenige Deutsche sind mit den wirklichen Verhältnissen im Land so vertraut und kennen das Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan so gut wie er.(mehr)
Verleihung des Bayerischen Verdienstordens
Ministerpräsident SEEHOFER verlieh am 10. Oktober 2012 im Antiquarium der Münchner Residenz, dem "prächtigste Renaissancesaal nördlich der Alpen",
der KINDERHILFE AFGHANISTAN Bayerns bedeutendste Auszeichnung, den Bayerischen Verdienstorden..
Diese Würdigung unser Arbeit ist auch der großartigen Unterstützung unserer Freunde und dem unermüdlichen, mutigen Wirken unserer zahlreichen afghanischen Mitarbeiter zu danken.
Daher geben wir die Ehrung an all unsere Freunde hier und in Afgahnistan dankbar weiter.
In herzlicher Verbundenheit grüßen Sie
Annette und Reinhard Erös
"Die Gründe für die Wut der Einheimischen seien vielschichtig: Für den Leiter der Kinderhilfe Afghanistan, Reinhard Erös, ist das ökonomische Elend ebenso schuld wie die "katastrophal schlechte" Wissen der US-Soldaten über die Kultur des Landes." (mehr)
Interview mit Dr. Reinhard Erös am 23.02.12 mittags im Deutschlandfunk
Als er sich vor dreißig Jahren als junger Militärarzt im Jahresurlaub zum ersten Mal in die Slums von Kalkutta aufmachte, um den Ärmsten der Armen medizinisch zu helfen, wusste der Doktor Reinhard Erös noch nicht, dass die Hilfe für Menschen in Not den Rest seines Lebens bestimmen würde. Seit 25 Jahren ist Erös in Afghanistan tätig, seit mehr als zehn Jahren mit der "Kinderhilfe Afghanistan".
Statt ISAF-Truppen: wirtschaftliche Aufbauhilfe...
"....Der Afghane sucht nicht den
Kampf, aber er nimmt ihn unerbittlich
auf gegen jeden, der versucht,
ihm sein Land, die territoriale Integrität
oder seine kulturelle Identität
zu nehmen. Und in dieser Situation
sehen sich immer mehr Afghanen,
auch wegen der Fehler, welche wir,
der Westen, dort in den vergangenen
zehn Jahren aus Dummheit, westlicher
Arroganz und fehlender Kulturkompetenz
produziert haben.
Das macht sie radikal. Das ist das
Allergefährlichste." Download des Interviews
Fast zehn Jahre dauerte die Jagd auf den schlimmsten Terroristen der Welt, der Tausende Unschuldige töten ließ. In einer spektakulären Aktion wurde Osama bin Laden von einer US-Eliteeinheit im Norden Pakistans getötet. Drohen jetzt Vergeltungsschläge? Wie ist die Lage in Deutschland? Über die Gesetze zur Terrorbekämpfung streitet die Politik.